Guttet-Feschel ist ein typisches
Walliser-Bergdorf, in dem zur Zeit ungefähr 450 Einwohner
leben. Die Gemeinde liegt auf einer Höhe zwischen 1000 - 1300
M. über Meer und liegt im Herzen des Wallis, in den Sonnenbergen.
Fusion
Jahrhundertelang waren Guttet und Feschel
eigenständige Gemeinden. Es brauchte mehrere Anläufe,
bis am 26. September 1999 das Stimmvolk beider Gemeinden einer
Fusion zustimmten.
Seit dem 1. Oktober 2000 ist aus diesen zwei
selbstständigen Gemeinden die neue Gemeinde Guttet-Feschel
geworden.
Geschichte
Gräberfunde sprechen dafür, dass die Gegend
bereits im 6. Jahrhundert, der Zeit der Burgunder, bewohnt gewesen
sein könnte. Das erste Dokument der Gemeinde Guttet stammt vom
23. November 1322. 1947 wurde die Strasse bis nach Wiler und 1963
auch Guttet mit der Dorfstrasse erschlossen. Die Trinkwasserversorgung
wurde in Guttet 1958 erstellt. Die Gemeinde
Feschel wurde urkundlich das erste Mal 1267 und im Gemeindearchiv
1322 erwähnt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts, als das Rhonetal
entwässert war und Feschel auch am meisten (178) Einwohner hatte,
war dieses Dorf eine wichtige Zwischenstation für Säumer (Maultier-
bzw. Eseltransporte) und Reisende ins Oberwallis. Bis zu jener
Zeit waren die meisten Arbeitstätigen in der Berglandwirtschaft
beschäftigt.
Dies änderte sich im 20. Jahrhundert mit Beginn der Industrialisierung
im Oberwallis. Heute ist die überwiegende Mehrheit der Arbeitstätigen
in den verschiedensten Branchen im Talgrund beschäftigt.