Für den ehrenden Auftakt
zum 25-Jahr-Jubiläum sorgten Ahnen-musikanten mit ihrem Trommel-und
Pfeifenspiel. Nach dem Apero-Ständchen fanden sich die Mitglieder
und die Geladenen des Verkehrsvereins in der Turnhalle des
Schulhauses Wiler zur Geburtstagsfeier
ein, die als ein gemütliches Beisammensein angekündigt war. Verkehrsvereinspräsident
Er-
win Steiner
sah sich bei seiner Begrüssung vor einer grossen Familie, allesamt
bereits gut gestimmt. In seiner Rede führte er in die Pionierjahre
des Verkehrsvereins Guttet-Feschel und liess sich dabei von den
Aufzeichnungen im Protokollbuch leiten. Aktuar Koppel erwähnt in
seinem Gründungsprotokoll den harzenden Beginn: «Da man gegenüber
dem Fremdenverkehr etwas skeptisch war, war es schwer, die fünf
erforderlichen Initianten für die Gründung zu finden. Marcel Marty
fand zunächst nur drei Gefolgsleute, die gewillt waren, mit ihm
die Gründung ei-
nes Verkehrsvereins
in die Wege zu leiten. Zum guten Glück half die die Gleichberechtigung.
Christine Marty kam hinzu und so waren diefünf beisammen, um einen
Ver-ketjrsverein rechtsgültig aus der Taufe zu heben.
Am Ostersamstag
1969 war es soweit: Die Gleichgesinnten, Marcel Marty, Unternehmer,
und Chri-
stine
Marty; Karl Meichtry, Gemeindepräsident, Oskar Köppel, Wirt; und
Hans-Rudolf Meichtry, Posthalter, schritten im Restau-
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rant
Grächmatten zur Tat und stellten den Verkehrsverein Guttet-Feschel
auf die Beine. Allerdings, die zur Eigenständigkeit erforderliche
Bettenzahl war bei der Taufe noch nicht erreicht. Und so wirkte
der Verkehrsverein Guttet-Feschel in den ersten Jahren als Sektion
unter der Hut des Verkehrsvereins Albinen und Umgebung. Im Jahre
1977, nach einigen Verzögerungen, waren die Bedingungen erfüllt.
Die Gemeinden Guttet und Feschel erhoben die Sektion zu einem
eigenständigen Verkehrsverein Guttet-Feschel. 1978 sanktionierte
der Staatsrat des Kantons Wallis die Statuten. Den Höchststand
an Übernachtungen registrierte der Verkehrsverein Guttet-Feschel
1985 mit 22 089 Logiernächten. Im vergangenen Berichtsjahr waren
es 18 945 Übernachtungen.
Hans-Rudolf
Meichtry sprach als «Mann der ersten Stunde». Mit
Recht durfte er sich freuen, was aus der Gründung geworden ist:
«Wir haben ein gutes Werk ins Leben gerufen.» Um etwas
Grosses zu schaffen, war es nach Hans-Rudolf Meichtry «bereits
zu spät». Man habe sich auf den «sanften Tourismus»
festgelegt und damit ein gutes Fundament geschaffen. Die Glückwünsche
der Gemeinde Feschel überbrachte Aldo Marty. Der Gemeindepräsident
mahnte, dem Tourismus als einem immer wichtiger werdenden Erwerbszweig
Sorge zu tragen, was Toleranz und Verständnis erfordere.
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Gemeindepräsidentin
Beatrice Meichtry sprach namens der Gemeinde Guttet. Sie gratulierte
den Gründern für ihre Weitsicht. Inzwischen sei vom Verkehrsverein
viel geleistet worden. Für die Gemeinden sei der Verkehrsverein
ein zuverlässiger Partner. Aus dieser Zusammenarbeit könne man zukunftsorientiert
handeln und viele Werke gemeinsam realisieren, erklärte Beatrice
Meichtry.
Gut aufgenommen
wurde die musikalische Einlage von Tamara Kuonen und Jeanine Steiner.
Bald danach lobte die Jubiläumsversammlung das Nachtessen, das Küchenchef
Schneider mit seinem Team zubereitete. Vater und Sohn Steiner fanden
die stimmungsvollen Töne, um die Geburtstagsfeier des Verkehrsvereins
zu einem erinnerungswürdigen Ereignis in die Chronik eingehen zu
lassen. gtg
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