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Guttet.
Auch im zweiten Anlauf fiel das Ergebnis sehr knapp aus.
Mit einem geringen Mehr von sieben Stimmen, 87 Ja zu 80 Nein, stimmten
die Burger von Guttet der Fusion mit Feschel zu. Vor Jahresfrist
war das Zusammenlegen der beiden Leuker Gemeinden an drei Stimmen
in der Burgergemeinde Guttet gescheitert. Die Fusion der Munizipalgemeinden
dagegen war grossmehrheitlich angenommen worden.
Die Fusion
der beiden Gemeinden Guttet und Feschel ist aus praktischen Überlegungen
seit langem ein Thema und war von den Verwaltungen vor Jahresfrist
mit Informationen an die Adresse der Einwohner und Burger gut vorbereitet
worden. Eine Fusion zwischen Guttet und Feschel macht Sinn. Einziger
Streitpunkt aus der Sicht der Burger von Guttet waren Mindereinnahmen
aus dem kantonalen Finanzausgleich. Mit klarem Mehr sprachen sich
die Munizipalgemeinden damals für ein Zusammengehen aus. Die Burgergemeinde
Guttet lehnte die Fusion aber mit einem Gegenmehr von drei Stimmen
ab. Politik und Burgerstolz mögen dabei eine Rolle gespielt haben.
Nur sieben
Stimmen
mehr
Ein Jahr
später, am vergangenen Wochenende, ging man in Guttet nochmals über
die Bücher. Die Burger/-innen wurden nach eingehender Information
über die Bereinigung der Vorlagen und die strittigen Punkte zu einem
zweiten Urnengang gebeten. Über die Hintergründe haben wir in unserer
Freitags-Nummer ausführlich berichtet. Mit 87 Ja gegen 80 Nein war
der Ausgang auch im zweiten Durchgang äusserst knapp. Ein Beweis,
dass die Verwaltung in Guttet nicht alle Vorbehalte auszuräumen
vermochte. Gemeinde- und Bur-
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gerpräsident
Edy Kuonen zeigte sich gestern erleichtert. «Ich bin zufrieden,
dass die Burger der Fusion zugestimmt haben. Der knappe Ausgang
von sieben Stimmen ist für uns eine Ermahnung und Verpflichtung,
dass wir die Anliegen der Neinstimmer respektieren und ein grosses
Augenmerk auf jene Punkte richten, wo die Neinsager der Schuh drückt.»
Ab 1.
Januar 2001
eine Gemeinde
Bis zu
den Gemeinderatswahlen im Dezember 2000 ändert sich nichts. Die
Fusionsarbeiten werden weitergeführt und das Zusammenlegen vorbereitet.
In Kraft tritt die Fusion auf den 1. Januar 2001. Ein gemeinsamer,
fünfköpfiger Gemeinde- und Burgerrat steht dann der fusionierten
Gemeinde Guttet-Feschel vor.
Nach Gemeindegesetz
steht es aber den Bürgern zu, bis 60 Tage vor den Wahlen die Trennung
der Burger- von der Munizipalgemeinde zu verlangen.
In Guttet
und Feschel werden die Munizipalität und die Burgergemeinde von
der gleichen Verwaltung geleitet.
pr
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98er-Fakten
Gemeinde
Feschel
Fusion
Munzipalgemeinde:
Stimmberechtigte:
73
Stimmende: 53
Gültige: 53
Ja: 52, Nein 1.
Fusion
Burgergemeinde:
Stimmberechtigte:
51
Stimmende: 39
Gültige: 39
Ja: 38, Nein: 1.
Gemeinde
Guttet
Munizipalgemeinde:
Stimmberechtigte:
269
Stimmende:
238
Leer: l
Gültige:
237
Ja: 132,
Nein: 105.
Burgergemeinde:
Stimmberechtigte:
200
Stimmende: 176
Leer: l
Gültige: 175
Ja: 86, Nein: 89.
99er-Zahlen
Burgergemeinde
Guttet
Stimmberechtigte:
203
Stimmende: 171
Leer: 2
Ungültig: 2
Gültig: 167
Ja: 87, Nein 80.
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