| Walliser Bote 7. Oktober 2000 | |||||||||||||||
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Chance zu
Neuem genutzt
Guttet-Feschel
tritt ab sofort mit einem visualisierten Leitbild auf
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Guttet-Feschel.
— Seit dem 1. Oktober ist die Fusion der Gemeinden Guttet und Feschel
in Kraft und wird bis Ende der laufenden Legislaturperiode von einer
Übergangsregierung geleitet. In dieser Phase haben die Verantwortlichen
ein neues visuali-siertes Leitbild (corpora-te desing) ausarbeiten lassen
und damit die Chance zu Neuem wahrgenommen. Morgen Sonntag wird zudem
die erste Urversammlung der neuen Gemeinde einberufen.
Die Fusion
der beiden Gemeinden Guttet und Feschel ist schon seit längerer Zeit
beschlossene Sache. Seit dem 1. Oktober gut sie als vollzogen.
Bis Ende Jahr
werden die Geschicke der neuen Gemeinde Guttet-Feschel von einer Übergangsregierung,
bestehend aus beiden amtierenden Gemeinderäten mit dem Präsidium des
Gemeindepräsidenten von Guttet, Egon Kuonen, und dem Vizepräsidium des
Gemeindepräsidenten von Feschel, Martin Schnyder, bestimmt. Während
die Fusionsgeschäfte derzeit auf Hochtouren laufen, gilt es den Zusammenschluss
nun auch zu leben.
Sonne — Berg
—
Wasser Im Rahmen
der Fusion liessen es sich die Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit
der Bevölkerung nicht nehmen, die Chance zur Schaffung eines neuen visualisierten
Leitildes zu nutzen. So wurde die Firma
tragt. Was dabei
schliesslich
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herauskam, darf
sich durchaus
sehen lassen.
Die Vorgaben der Gemeinde Guttet-Feschel waren klar. Es sollte nicht
einfach ein Wappen entstehen. Bei der Wahl von Symbolen entschied man
sich für die Elemente Sonne, Berg und Wasser. So wie sich das neue cor-porate
desing präsentiert, erfüllt es auch die Anforderungen nach modernsten
Erkenntnissen. Darunter verstehen sich ein hoher Wiedererkennungs-grad,
die Ausbaumöglichkeiten, die Verwendbarkeit, ob farbig oder schwarzweiss
und eine einfache Umsetzbarkeit. Dazu Erich Heinen von der Vi-sucom:
«Visualisierte Leitbilder werden in Zukunft Schule machen und
kaum mehr wegzudenken sein. Beim Logo von Guttet-Feschel kommt vor allem
das graphische Element zum Tragen. Bedenkenlos können auch die einzelnen
Komponenten hinzugefügt werden.»
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Mit neuem
Logo arbeiten Das neue Logo
gilt aber nicht nur für die Gemeinde und die Tourismusorganisation.
Sämtliche Leistungsträger und Vereine sind angehalten, künftig damit
zu arbeiten.
Wer aber zum
Beispiel den Briefkopf weiterhin mit dem betriebseigenen Signet versehen
will, findet im neuen Logo eine ideale Ergänzung mit der Verwendung
am FUSS seiner Drucksachen. Dazu Egon Kuonen: «Nach Möglichkeit
sind alle angehalten, künftig mit dem neuen Erscheinungsbild zu arbeiten.»
Dabei gehen
die neue Gemeinde und die Tourismusorganisation mit dem guten Beispiel
voran. Briefumschläge, -papier und Visitenkarten sowie die Anschriften
von Gebäuden und Räumlichkeiten sind bereits in Umsetzung.
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Historische
Urversammlung Die Übergangsregierung
von Guttet-Feschel hat auf morgen Sonntag, 19.30 Uhr in der Turnhalle
auf dem Wiler die erste, historische Urversammlung einberufen. Dabei
gilt es über den Wahlmodus und die Anzahl der Gemeinderäte für die neue
Gemeinde zu befinden. Zudem kommen die vorbereiteten Reglemente zum
Polizei- und Feuerwehrwesen sowie zur Parkordnung und zum Trink- und
Abwasser vor das Stimmvolk. Betreffend der Er-schliessungsstrasse Reschbil
steht ein Kreditbegehren zum Projekt an. Auch sollen all jene Personen,
die länger als fünf Jahre, genauer vor dem 1. Juli 1996, ihren Wohnsitz
in Guttet oder Feschel haben, das Burgerrecht von Guttet-Feschel erhalten.
Wie Egon Kuonen mitteilte, ist ab dem 1. Oktober auch das Gemeindebüro
auf dem Wiler geöffnet. mav
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