Walliser Bote 10. Oktober 2000
 
 
Über 50 Einbürgerungen
Erste Urversammlung von Guttet-Feschel
 
Guttet-Feschel. — Nachdem die Fusion der beiden Gemeinden Guttet und Feschel seit dem 1. Oktober vollzogen ist, konnte am letzten Sonntag die erste, sicher ge-schichtsträchtige Urversammlung abgehalten werden. Egon Kuonen freute sich über den positiven und speditiven Ablauf.
Bis zum Ende der Legislaturperiode am 31. Dezember 2000 wird die neue Gemeinde Guttet-Feschel seit dem l. Oktober von einer Übergangsregieung geleitet. Sie besteht aus den Gemeinderäten von Guttet und Feschel und wird präsidiert von Egon Kuonen, bisheriger
Gemeindepräsident von Guttet. Martin Schnyder, bisheriger Gemeindepräsident von Feschel, gilt als sein Stellvertreter. Am letzten Sonntag fand nun die erste Urversammlung der neuen Gemeinde Guttet-Feschel in der Turnhalle auf dem Wiler statt. Nicht weniger als 80
bürger aus beiden Dörfern zeigten ihr Interesse an der Zukunft und nahmen so an der historischen Versammlung teil.
Proporzwahl — fünf
Gemeinderäte

Egon Kuonen zeigte sich von der ersten Urversammlung positiv überrascht: «Die Stimmung war äusserst gut, die Anwesenden zeigten grosse Begeisterung, die zu behandelnden Vorlagen gingen speditiv voran und wurden alle genehmigt. Nach nur eineinhalb Stunden konnte die Urversammlung geschlos-
sen werden.» Als wichtiges Geschäft galt die Festlegung der Anzahl Gemeinderäte und des Wahlsystems. Demnach wird die neue Gemeinde Guttet-Feschel von fünf Gemeinderäten regiert. Sie werden am ersten Dezember-Wochenende im Proporzsystem gewählt. Die Gemeinderäte sind gleichzeitig auch Vorsteher der Burgerge-Vorlage zur Einbürgerung von jenen Personen, die länger als fünf Jahre in Guttet oder Feschel ihren Wohnsitz haben, angenommen. In den Genuss, künftig Burger der Gemeinde
Guttet-Feschel zu sein, kommen immerhin über 50 Personen. Dem Kreditbegehren zum Bau der Erschliessungsstrasse Reschbil wurde ebenfalls zugestimmt. Dies, nachdem in diesem Gebiet zwei Baugesuche eingegangen waren.
Die neuen Reglemente zum
Feuerwehrwesen, zur Parkordnung und zum Trink- und Abwasser wurden ebenfalls angenommen, mav

 
 
Letzte Aktualisierung: 3.4.2002